Zwischen Lackiertechnik und Wissen: PaintExpo Insights

Shownotes

Barcamp 2026

Am 24.-25.9.2026 planen wir ein Barcamp zum Wissensnavi für Lackierbetriebe. Über den Link könnt' ihr Euch schon jetzt unverbindlich auf die Interessentliste setzen:

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Bitte tragt Euch in die Liste ein. Das hilft uns bei der Detailplanung und Vorbereitung des Barcamps. Weitere Infos rund um das geplante Barcamp gibt es in Folge 52

Das Wissensnavi für Lackierbetriebe

Der Podcast zum Thema Wissenstransfer und Wissensmanagement für industrielle Lackier- und Beschichtungsbetriebe.

Am Beispiel der Lackierbranche diskutieren Elena Schüßler-Roggenhofer und Markus Vüllers über das Wissen in den Unternehmen, welches bewahrt werden muss, auch wenn die Wissensträger das Unternehmen verlassen.

Elena, als Expertin für Wissenstransfer und Wissensmanagement und Markus, als Experte für Prozessoptimierung im Bereich industrieller Oberflächentechnik nehmen Euch mit auf die Reise durch die Welt des Wissens.

Anhand praktischer Beispiele werden typische Situationen in Lackier- und Beschichtungsbetrieben beleuchtet und Lösungswege für ein systematisches Wissensmanagement aufgezeigt.

Bringt Euch aktiv mit in die inhaltliche Gestaltung des Podcast ein, indem Ihr uns Eure Fragen und Themenvorschläge schickt.

Und nicht vergessen: Abonnieren, Glocke aktivieren, Liken und Teilen…


Schüßler-Roggenhofer Wissenstransfer

Elena Schüßler-Roggenhofer

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Markus Vüllers: Hallo Elena!

Elena Schüßler-Roggenhofer: Hallo Markus!

Markus Vüllers: Ja, wir sitzen heute hier am Tag der Arbeit und nehmen Podcasts Wahnsinn.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Ja, was haben wir eigentlich falsch gemacht?

Markus Vüllers: Irgendwie alles oder nichts. Aber biete es nicht an. wir... Wetter ist gut. Wir können ja sehen, dass die Sonne scheint. Und da wir das ja gerne machen mit dem Podcast, kann man das auch am Tag der Arbeit machen.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Das ist quasi keine Arbeit.

Markus Vüllers: Genau. Ja, wir starten immer damit, dass wir uns über unsere Wissensperle der Woche unterhalten.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Und ich denke jedes Mal wieder, wir sagen erst, worüber wir letztes Mal gesprochen haben. Aber nee, die Wissensperle der Woche.

Markus Vüllers: Ja, hau raus. Was war deine?

Elena Schüßler-Roggenhofer: Meine ist, ich habe ganz stark gemerkt, wie wichtig es ist, die wissensgebende Person in den Fokus zu rücken. Denn ich durchlaufe aktuell einen Wissenstransferprozess und ich habe einfach gemerkt, dass es da besser ist, wenn wir kürzere Termine machen und nicht in meinem Standardprozedere zu agieren. Und genau so machen wir das und seitdem läuft es ganz toll und es freut mich sehr, dass es genauso auch jetzt läuft. Aber es hat mir ganz dolle wieder die Augen geöffnet, dass ein Standardprozess, der im Hintergrund läuft, gut ist und man ihn aber trotzdem jederzeit flexibel anpassen sollte, wenn es einfach die Gegebenheiten andere sind, als sie vielleicht sonst schon mal waren oder wenn auch die Bedingungen ein bisschen anders sind und ja, da sind wir jetzt in einen guten Modus gekommen und es hat mich sehr gefreut, dass ich da schnell auch flexibel mit reagieren konnte. Ja, deine?

Markus Vüllers: Sehr cool. Ja meine, ich habe in der letzten Woche von unserer Beider Arbeit berichtet in Form eines kurzen Impulsvortrages bei einer Lackveranstaltung. Es hat in der letzten Woche den OWL Beschichtertreff wiedergegeben in Bielefeld und dort habe ich dann die Aufgabe übernommen mal das Thema Wissenstransfer für Lackier- und Beschichtungsbetriebe vorzustellen. Und das ist ein Vortrag, den ich vor einiger Zeit schon mal gehalten habe, wo wir unseren Fritz Müller in Szene setzen und einfach mal ein Beispiel von Fritz Müller, der dann das Unternehmen irgendwann in Richtung Rente verlässt, zeigen, warum Wissenstransfer wichtig ist, auf welche Aspekte das ankommt. Und du hattest ja seinerzeit dem Fritz ein Gesicht gegeben. Der sieht ja so aus wie ein Mensch, wie der in Rente gehen kann. Und ja, ich habe diesen Impulsvortrag gehalten. Die Teilnehmenden waren sehr interessiert an diesem Thema. Und am Ende des Vortrags, ich weiß gar nicht, ob das eine Wissensperle ist, aber mich hat das total gefreut, kommt dann tatsächlich einer zu mir hin und sagt, ich bin Fritz Müller. Und ich habe gedacht, jetzt haben wir das mit unserem Namen hinbekommen, dass der wirklich Fritz Müller heißt. Er meinte das aber nicht aufgrund des Namens, sondern er ist jemand, genau auf den das Profil Fritz Müller passt. 40 Jahre in der Beschichtungsbranche und in anderthalb Jahren geht er in Rente. Er möchte sein Wissen gerne an die jungen Leute im Unternehmen weitergeben, weiß aber nicht wie. Und das hat mich so richtig gefreut irgendwie, weil der hat sich mit dem netten Bild von dem Fritz identifiziert und sich dann so zu outen und zu sagen, ich bin das. Der hat verstanden, was es geht und das hat mir so richtig Freude gemacht. Fand ich total gut.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Hm.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Das ist richtig cool. Schön.

Markus Vüllers: Ich habe ihm dann von unserem Podcast erzählt. Der hat das Wort Podcast schon mal gehört. Ich habe ihm dann erklärt, wie er sich das anhören kann. Ich habe ihm dann hier unseren kleinen Zettel mitgegeben mit dem QR-Code. Ja, er hatte ein Handy. Nein, er hat keine Kopfhörer. Das heißt, er weiß jetzt aber, wie man mit dem Handy über den QR-Code sich den Podcast anhören kann. Und ich glaube, der hört sich unsere mittlerweile, heute ist die 70. Folge, die wir aufzeichnen, der hört die sich alle an.

Elena Schüßler-Roggenhofer: ... Mhm.

Markus Vüllers: weil der fand das Thema Ja, ich auch.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Ich bin gespannt. Dann wir einen neuen Hörer und im Moment laufen wir ja hier auf Rekordzahlen zu.

Markus Vüllers: Ja, der April war... Wahnsinn,

Elena Schüßler-Roggenhofer: Der macht scheinbar was er will.

Markus Vüllers: Vor allem, der hatte nur 30 Tage. Man muss da ja wirklich dazusagen. wenn man das wirklich zusammenfasst, wir haben uns ja vorgestern persönlich getroffen, haben uns mal die Zahlen von vorgestern angeschaut. Das ist schon ziemlich gut. Wir sind jetzt in großen Schritten dabei, die 2.000 Abonnenten zu erreichen. Da fehlen jetzt noch knapp 100. Wir haben fast 500 Streams gehabt. Das heißt, 500-mal wurde irgendeine unserer Podcastfolgen gestreamt in einem Monat. Das sind ...

Elena Schüßler-Roggenhofer: In einem Monat. finde das ist so, weißt du noch am Anfang, wo wir drüber gesprochen haben? wir haben die 50 geknackt.

Markus Vüllers: Jaja, jaja. Und wir haben 250 neue Abonnentinnen und Abonnenten gewonnen in einem Monat.

Elena Schüßler-Roggenhofer: So und das ist nämlich jetzt schon der Punkt, da reden wir heute drüber, das ist nämlich dein Verdienst auf der Paint Expo. Du hast dich hingestellt und mit so einem Megafon gerufen, hört den Podcast. Und dann haben die Massen angefangen.

Markus Vüllers: Nein, nein, nein, Ja, ein paar hab ich da vielleicht.

Markus Vüllers: Ja genau, ich hab mich hingestellt, hab das Plakat hochgehalten. Ja hätte ich vielleicht machen sollen. Vielleicht müssen wir beim nächsten Mal auf der Paint Expo unseren eigenen Stand machen.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Und zumindest ein Megafon auftritt.

Markus Vüllers: Ja genau.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Ja, ja, cool.

Markus Vüllers: Ja, letzte Woche haben wir auch eine Podcast-Folge veröffentlicht.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Ja, tut mir leid wegen des Tons.

Markus Vüllers: Ja, kann man ja korrigieren. Das kriegen wir hin. Für die Zuhörer vielleicht. Elena hatte unheimlich viel Hall auf ihrer Stimme. Das hörte sich anders an als sonst. Aber ich glaube, dank moderner Schnitttechnik konnte ich das korrigieren. Und ihr konntet euch die Folge auch genauso anhören. Also ich glaube, hinter dem finalen Ergebnis hört man es nicht mehr. ja. Wir sind ja mittlerweile schon echt... Podcast, wer wissen ja, wie es geht.

Elena Schüßler-Roggenhofer: krass, du bist krass. Oder wie ich frag für Markus, Rakete. Ja, genau, ne, letztes Mal da haben wir, hast du jetzt das gesagt? Wir haben über Expertentum gesprochen. Ja, genau, wir haben über Expertentum gesprochen. Das war auch interessant.

Markus Vüllers: Wo haben wir das letzte Mal drüber gesprochen?

Markus Vüllers: Nee, habe ich nicht gesagt. War einer meiner Lieblingsthemen.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Wir haben darüber gesprochen, was denn nochmal so die Definition von Expertise ist und ab wann ist man eine Experte? Kann man sich eigentlich selber so nennen oder ist das irgendwie einfach gar nicht cool, wenn man das so macht? Und ja, das war spannend. Es ist irgendwie so dein Thema, Markus, ne? Ich heiße Arne. Du bringst mich immer mal wieder mit rein.

Markus Vüllers: Ja, ich fand, ich fand unser Ende vom Podcast, ich unser Ende vom Podcast gut, dass wir beide dann doch sehr erschrocken waren und erst mal nachgeguckt haben, ob wir nicht auf unseren Webseiten selber drauf schreiben, dass wir jetzt Experten sind. Nein, tun wir nicht. Ich habe tatsächlich eine Unterlage gefunden, wo ich mich mal selber so bezeichnet habe. Jaja, also die Bescheidenheit war in dem Moment nicht.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Aber tun wir nicht.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Markus. Die hast du jetzt erst im Alter bekommen,

Markus Vüllers: Die habe ich jetzt im Alter bekommen. Ganz genau. Aber ich habe ganz viele Expertinnen und Experten, selbst ernannte Expertinnen und Experten, auch im Rahmen der Messe gesehen. da waren sicherlich einige dabei, die nicht in die Definition, die wir in der letzten Podcast Folge genannt haben, reinpassen. Also ganz klarer Appell, hört euch die letzte Folge nochmal an. Da beschreiben wir, was einen Experten und eine Expertin auszeichnet.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Hm.

Markus Vüllers: und warum man sich nicht selber zum Experten machen sollte.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Ja, und heute sprechen wir für alle, die es jetzt noch nicht raushören konnten, so offensichtlich, wie ich es immer schon angeteasert habe, über deinen Besuch auf der Paint Expo, Markus. Das war jetzt wieder mal, das letzte Mal war vor zwei Jahren, vor zwei Jahren, genau, das für alle, die Paint Expo nicht kennen, weil es gibt ja auch Menschen, die uns zuhören, die gar nicht mehr aus-, oder nicht mehr, ne?

Markus Vüllers: Ja, zwei Jahren.

Elena Schüßler-Roggenhofer: aus der Lackierbranche kommen. Das ist eine sehr große Messe und Markus wird euch mehr dazu erklären jetzt.

Markus Vüllers: Hm?

Markus Vüllers: Ja, also die Paint Expo selbst bezeichnet sich als die Weltleitmesse für industrielle Lackiertechnik. Findet alle zwei Jahre in Karlsruhe statt in drei Messerhallen, die gut gefüllt sind. Ich weiß nicht, irgendwie 450 Aussteller, dann da sind und eine Messe, die sehr gut besucht ist. Was ich jetzt so gehört habe, dauert dann vier Tage in Karlsruhe und

Elena Schüßler-Roggenhofer: Hm.

Markus Vüllers: Logischerweise der Dienstag und der Freitag sind dann so ein bisschen die schwächeren Tage. Mittwoch und Donnerstag ist die Hütte ziemlich voll. Und die Stimmung trotz der gesamten Umfeldbedingungen war sehr positiv. Natürlich gibt es ein paar, die immer jammern, aber es war eine sehr lockere, familiäre, gute Stimmung auf der Messe. Ich war die kompletten vier Tage da und ich habe in meinem Berufsleben nicht eine Paint Expo verpasst. Ich bin so ein

Elena Schüßler-Roggenhofer: Mhm.

Markus Vüllers: typischer Messejunkie. finde also Messen, es ist so meine Welt. Also die stickige trockene Luft in den Hallen, die Füße, einem abends wehtun, weil man, weiß ich nicht, 22.000 Schritte in Messerhallen gemacht hat. Viel zu viel Kaffee, den man trinkt und tausende von Eindrücken, die man aufnimmt. Ich finde das, ich finde das total klasse. Man ist anschließend kaputt, zwei Tage richtig platt. Aber das Messe-Feeling ist durch nichts zu toppen. bin ich also echter Überzeugungstäter und ich habe die in diesem Jahr sehr intensiv genutzt mit ganz viel rumlaufen, ganz vielen Netzwerken, ganz vielen Gesprächen. Ich habe keinen eigenen Messestand, das ist eine bewusste Entscheidung, weil ich treffe die Leute auf den Gängen, an den Ständen und ich mache das dann wirklich mehr so aus der passiven Rolle heraus. Hatte dann aber auch einen aktiven Part, komme ich gleich noch mal drauf zu sprechen. Und die Woche war top. ich sag jetzt mal so für mich war das war die Zusammenfassung. Das war die die beste Paint Expo, die ich selbst erlebt habe. Nicht nur jetzt für mein Geschäft, sondern insgesamt auch so von der Gesamtatmosphäre, von der Art der Kontakte. Und ja, das hat total Spaß gemacht.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Was war denn so dein absolutes Highlight?

Markus Vüllers: Ja, mein absolutes Highlight waren tatsächlich zwei technische Dinge, wo ich gesagt habe, Hoppla, da habe ich nicht so genau hingeguckt. Ich nenne jetzt ganz bewusst keine Firmen. Ich mache ja keine Firmenwerbung. Also ich sage, dass ich umschreibe das ein bisschen. Einmal ging es eine innovative Trocknungstechnologie im Lackierprozess. Die habe ich tatsächlich vor einigen Wochen mal live bei einem Beschichter gesehen. Dort war ich am Messestand, habe mir dann bei der Firma das zeigen lassen.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Mhm.

Markus Vüllers: Man muss sagen, gerade in heutigen Zeiten fossile Brennstoffe reduzieren. So ein Trockner für das Trocknen der Vorbehandlung, also Haftwassertrockner, den mit Photovoltaik und mit Wärmepumpe zu betreiben, da was Innovatives zu machen, fand ich ziemlich überzeugend. War ein Highlight. Und das zweite Highlight drehte sich das Thema, ich sag mal so, ich hab auf der Messe an ganz vielen Stellen Fake-Roboter gesehen, so hab ich die mal genannt. Fake-Roboter sind für mich Roboter, wo dann so getan wird, als ob die irgendeine Arbeit übernehmen, die aber mit dem Produkt, was die Firma auf dem Messestand ausstellt, fast nichts zu tun haben. Also die machen das einfach nur aus Showprogrammen. Da bewegt sich so ein Coboard und macht da irgendwelche Bewegungen und das sieht halt eben digital und cool aus. Und das zweite Highlight war tatsächlich ein Unternehmen, was das Thema Teachen und Korrigieren von Roboterprogrammen automatisiert mit einer Kameraerkennung.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Mhm.

Markus Vüllers: Und das habe ich mir mal bisschen intensiver zeigen lassen an dem Stand. Und ich muss tatsächlich sagen, ich ich kenne das Unternehmen seit einigen Jahren, die kennen mich auch, wir haben immer schon mal wieder gesprochen. Aber in der Tiefe, jetzt in Karlsruhe, bin ich da nicht eingestiegen und habe da ganz viele Dinge wirklich gelernt, habe meinen Horizont erweitert, Wissen aufgebaut, weil die mir dann am Stand auch wirklich zeigen konnten, wie die das machen. Und das waren so meine beiden persönlichen Highlights auf der Messe, vom technischen und das andere Netzwerk in Rheinkultur. Das hat von morgens bis abends einfach nur Bock gemacht.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Ich war gar nicht da, aber ich habe auch ein Highlight. Ich mache morgens mein LinkedIn-Feed auf und sehe ein Image-Video von der Paint Expo. Ich gucke und denke, ne, da siehst du ja nicht richtig. Steht doch da, just in dem Moment, wo dieses Image-Video gedreht wird, der Markus und macht ein Selfie. Das fand ich so cool.

Markus Vüllers: Das ist es.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Du hast es mir dann direkt auch noch geschrieben gehabt, da hatte ich es schon gesehen, aber dann habe ich es mir natürlich nochmal angeguckt. Aber das war so witzig, weil ich dachte so, das gibt es nicht. Es war so ein perfektes Timing, einfach die Kamera schwenkt so rüber und Markus steht da vor dieser Wand und hält so sein Handy vor seinem Gesicht und macht da einfach so ein Selfie von sich und ich dachte...

Markus Vüllers: Ich habe dem Kameramann 25.000 Euro bezahlt, dass der das genauso installiert. Spaß beiseite, Spaß beiseite, ich habe das nicht gewusst. Ich bin darauf angesprochen worden. Und ja, das war schon witzig.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Krass.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Ich fand's auch cool. Und ich hab auch noch ein Highlight. Wenn du jetzt zwei raushaust, dann hau ich auch zwei raus, krieg ich so ein Bild von dir, wie du mir zeigst, dass du ein Fenster gemalt hast.

Markus Vüllers: Ja.

Markus Vüllers: vier Stück vier Stück vier Flugzeug Fenster ja ich bin grafisch und künstlerisch nicht ansatz wenn ich wenn ich deine Kunstwerke sehe die du dann immer ab und zu mal postest dann spielst du da definitiv in einer anderen Liga

Elena Schüßler-Roggenhofer: Entschuldigung, ja, vier FÄNSTER gemalt hast. Mhm.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Aber ich hab noch nie Fenster gemalt.

Markus Vüllers: Nee, und meine Fenster sind ja hinterher auch so bisschen untergegangen in dem Gesamtkunstwerk. Also ich weiß ja, wo die sind, aber die sind dann eingerahmt worden und ja, und die waren auch wirklich perspektivisch. Also das vordere Fenster war größer und die hinteren wurden dann etwas kleiner. Ich war aber auch unter wirklich toller Anleitung. Also der René Tourek, den Damen darf ich nennen, das ist so wirklich so ein Künstler in der

Elena Schüßler-Roggenhofer: Mmh.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Die waren solide. Ja.

Markus Vüllers: Designwelt für Autolackierung, Autodesign. Der war bei Höcker Polytechnik am Stand und hat dann dieses Live-Malen dort gemacht. Wir haben uns an dem Dienstagmorgen neun kennengelernt. Chemie passte gleich und das hat schon richtig Bock gemacht. Als Emil dann sagte, jetzt mal mal was, und er hatte das Flugzeug schon gemalt. Und ich kann ja noch nicht mal ein Strichmännchen malen. Also wenn ich ein Strichmännchen male, sieht das nicht aus wie ein Strichmännchen. Also ich bin da schon... Das ist für mich immer auch in Schulungen eine Herausforderung, wenn ich also so eine Lackierpistole zeichnen soll. Da muss man schon dran schreiben, was das ist, ne? Sonst erkennt man es nicht.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Ja, cool. Aber fand ich auf jeden Fall eine richtig gute Aktion auch. Also ist im Kopf geblieben. Was mich zu meiner nächsten Frage führt, Markus. Was ist die eine Sache, an die du dich nächstes oder in den kommenden Jahren noch erinnern wirst?

Markus Vüllers: Witzig.

Markus Vüllers: Hmm...

Elena Schüßler-Roggenhofer: Und ich will nicht sowas hören wie, ich hab ganz toll genetzwerkt.

Markus Vüllers: Hm?

Markus Vüllers: Wo ich mich dran erinnern werde, tatsächlich... Es sind persönliche Begegnungen, aber mit ganz speziellen Menschen. Also ein Thema, das ist mir jetzt schon zweimal passiert, das ist auf einer Tagung auch schon mal passiert, ich hab da auch schon mal darüber berichtet. Wenn ich ehemalige Auszubildende treffe, die irgendwann mal in die Lehre gegangen sind, die ich kennengelernt habe, als die 16 oder 17 waren, dann eine Ausbildung gemacht haben, egal ob die selber bei mir...

Elena Schüßler-Roggenhofer: Ja, cool.

Markus Vüllers: Ausbildung gemacht haben oder ob ich die als Prüfer irgendwo in so einem Prüfungsausschuss kennengelernt habe. Und die treffe ich nach 20 Jahren wieder und sehe, die, was aus denen geworden ist und was die in der Beschichtungswelt machen, dass die noch in der Welt unterwegs sind. Da hatte ich tatsächlich in diesem Jahr sehr viele Begegnungen, zufällige Begegnungen und das bleibt echt hängen. Also das war für mich so ein Thema so auf der menschlichen Schiene.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Hmm.

Markus Vüllers: Wenn du dann nach der Zeit junge Leute wiedertriffst und hörst dann, die haben dann den normalen Weg gemacht, haben Karriere gemacht, haben sich weitergebildet, haben permanent weiter Wissen aufgebaut, sind kompetent und verkaufen jetzt Produkte, ob es Lacken sind oder Anlagen sind, das freut einen. Das finde ich total gut.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Mhm. Mhm.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Schön. Ja, eine Sache, die mir im Kopf bleiben wird, ist, dass du ja gerne mit jungen Menschen arbeitest und deswegen auch oder nicht nur deswegen, aber auch deswegen vielleicht gefragt wurdest, eine Kino zu halten und zwar für die junge Generation und ich rede hier von noch jünger als ich. Ja.

Markus Vüllers: Hm.

Markus Vüllers: Ja, der Freitag war Karriere-Tag, neues Format auf der Paint Expo, wo die Studierende aus den im 250 Kilometer Umkreis angesiedelten Universitäten eingeladen haben. Schwerpunktmäßig fachfremd, also nicht unbedingt jetzt Verfahrenstechnik oder Lackiertechnik Studierende, sondern Elektrotechniker, Maschinenbauer, so querbeet. und hatten mich dann gebeten, eine Keynote zu halten, die Jugend dieser Welt davon zu überzeugen, dass die Lackierbranche eine ziemlich coole Branche ist, mit viel interessanter, spannender Technik. Und ja, das waren im Freitag. Hat mich total gefreut. Waren, glaube ich, so ungefähr 50 Leute im Raum. Es waren einige von den Unternehmen da. Dieses Format kann man als sehr erfolgreich bezeichnen. Das wird auch wahrscheinlich in zwei Jahren ausgebaut werden.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Hmm.

Markus Vüllers: intensiviert werden. Und das hat mich wirklich gefreut, dass wir danach in intensive Diskussionen gekommen sind. Die Keynote war ein Thema. Danach gab es dann noch mal so ein Recap, dass wir gesagt haben, die sind dann durch die Hallen geführt worden, haben so Vorführungen an den Ständen gehabt und danach hatten sie dann die Möglichkeit, noch mal so ihre Eindrücke zu schildern. Ich muss ehrlich sagen, ich hatte im ersten Step jetzt nicht unbedingt damit gerechnet, dass dann freitags nachmittags da noch viele

Elena Schüßler-Roggenhofer: Mhm.

Markus Vüllers: zu dieser Recap-Veranstaltung kamen. waren alle da. Es glaube unterwegs keiner verloren gegangen. Wir haben dann auch noch mal interessante, spannende Diskussionen über Karriere geführt. Ich fand das sehr interessant, dass die sich dann auch so für Laufbahn interessierten. Wie bin ich jetzt nach dem Studium in einem Unternehmen irgendwann mal in Führungsverantwortung gekommen, dann anschließend in die Selbstständigkeit.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Hm.

Markus Vüllers: Das hat richtig Bock gemacht. Das sind so Highlights, wo ich dann sage, genau so was braucht man halt eben. Und es war für mich, war das echt eine Ehre. Ich hab mich da richtig drüber gefreut, dass die mich dann als Vertreter der älteren Generation ansprechen, mir zutrauen, dass ich ein Draht finde zu den jungen Menschen. Und das freut mich dann immer, wenn es dann am Ende des Tages geklappt hat.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Und wir haben ja für alle, die auch schon die letzten Folgen gehört haben, in der Wissensperle von dir gehört, Mentimeter-Umfrage haste gemacht. Hat geklappt.

Markus Vüllers: Hat geklappt und hat mich auch wirklich gefreut. bin dann tatsächlich, habe die Grenze, die Mentimeter in der kostenlosen Version zulässt überschritten. Und das ist ja der riesen Vorteil dann der Generation. Es hat natürlich jeder sein Handy gezückt und es hat jeder mitgemacht. Und in der kostenfreien Version sind, glaube ich, 50 dürfen teilnehmen. Irgendwie sowas. Und es waren dann

Elena Schüßler-Roggenhofer: Mhm.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Hmm...

Markus Vüllers: 52 da und es sind immer 50 und dann kann man die Meldung maximale Teilnehmerzahl überschritten. Aber die Ergebnisse sind ziemlich cool gewesen. Das hat Bock gemacht. Ich habe mich gewundert, wie wenig junge Menschen das Thema kannten. Da scheinst du ganz vorne auf der Welle zu reiten, weil wir

Elena Schüßler-Roggenhofer: Ich bin schon verwunderlich auch, weil glaube gerade so Umfragetools hätte ich ja zumindest das Gefühl gehabt, dass es auch an Hochschulen genutzt wird.

Markus Vüllers: Ja, eine Hochschule war dabei, da ist es tatsächlich so. Aber es war nicht wirklich, also ich hätte jetzt nicht gesagt, das war flächendeckend bei allen bekannt. Ja, aber haben halt alle mitgemacht und das hat super funktioniert. Und die Ergebnisse werde ich jetzt tatsächlich auch nutzen dürfen, da immer mal wieder so einen LinkedIn-Post zu machen, weil es waren schon interessante Umfrageergebnisse dabei in Bezug auf Digitalisierung, Automatisierung, KI-Nutzung. Und das hat mich auch gefreut.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Mmh.

Markus Vüllers: Ich habe das immer versucht, bisschen provokant zu diskutieren. Also der Titel war KI ersetzt kein Wissen und Roboter ersetzen keine Fachkräfte. Und das wurde sehr differenziert diskutiert. Und das hat mich richtig gefreut. Das hat mir auch wirklich Mut gemacht, dass ich sage, hey super, die Generation in der Beschichtungsbranche, die wird uns da richtig weiterbringen. das fand ich klasse. Hat mir Spaß gemacht.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Mhm.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Thema bei der Keynote war ja dann auch Wissenstransfer, aber bevor wir hier in der Folge jetzt zeitlich komplett den Rahmen springen, schlage ich vor, dass wir das auslagern und in der nächsten Folge noch mal genauer beleuchten, auch unter dem Aspekt, wie sieht es eigentlich aus mit den Grundvoraussetzungen für Wissenstransfer.

Markus Vüllers: Ja, sehr gut. Sollten wir so tun.

Elena Schüßler-Roggenhofer: Top! Und damit bleibt uns eigentlich gar nichts anderes mehr zu sagen als abonniert die Glocke. Seid Teil von den 2000!

Markus Vüllers: Ja Sprecht weiter informiert Kolleginnen und Kollegen macht Werbung für unseren Podcast dass wir vielleicht schon beim nächsten Mal sagen können jetzt haben wir die 2000er Marke geknackt und unser nächster Meilenstein ist 10.000

Elena Schüßler-Roggenhofer: Krasse Nacht, 2000 gleich 10.000, aber wenn du das sagst.

Markus Vüllers: Ja, aber das gibt dieses Programm vor. das ist so, also ab 1000 wird dann erst wieder gefeiert, wenn man die 10.000 hat. So ist das halt.

Elena Schüßler-Roggenhofer:

Elena Schüßler-Roggenhofer: So ist das. Alles klar. Bis dann. Ciao, ciao.

Markus Vüllers: Ja, bis nächste Woche. Ciao, ciao.

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