KI am Mikro: Arti und Ficial erklären Wissenstransfer
Shownotes
Barcamp 2026
Am 24.-25.9.2026 planen wir ein Barcamp zum Wissensnavi für Lackierbetriebe. Über den Link könnt' ihr Euch schon jetzt unverbindlich auf die Interessentliste setzen:
Hier geht's zur Interessiertenliste:
Bitte tragt Euch in die Liste ein. Das hilft uns bei der Detailplanung und Vorbereitung des Barcamps. Weitere Infos rund um das geplante Barcamp gibt es in Folge 52
Das Wissensnavi für Lackierbetriebe
Der Podcast zum Thema Wissenstransfer und Wissensmanagement für industrielle Lackier- und Beschichtungsbetriebe.
Am Beispiel der Lackierbranche diskutieren Elena Schüßler-Roggenhofer und Markus Vüllers über das Wissen in den Unternehmen, welches bewahrt werden muss, auch wenn die Wissensträger das Unternehmen verlassen.
Elena, als Expertin für Wissenstransfer und Wissensmanagement und Markus, als Experte für Prozessoptimierung im Bereich industrieller Oberflächentechnik nehmen Euch mit auf die Reise durch die Welt des Wissens.
Anhand praktischer Beispiele werden typische Situationen in Lackier- und Beschichtungsbetrieben beleuchtet und Lösungswege für ein systematisches Wissensmanagement aufgezeigt.
Bringt Euch aktiv mit in die inhaltliche Gestaltung des Podcast ein, indem Ihr uns Eure Fragen und Themenvorschläge schickt.
Und nicht vergessen: Abonnieren, Glocke aktivieren, Liken und Teilen…
Schüßler-Roggenhofer Wissenstransfer
Elena Schüßler-Roggenhofer
Solltet Ihr Fragen haben, schreibt gerne eine Mail an:
elena@schuessler-roggenhofer.de
Webseite www.schuessler-roggenhofer.de
LinkedIn LinkedIn-Profil
Markus Vüllers Coaching
Markus Vüllers Melschen Kamp 2 33178 Borchen
Mobil: 0171-3037718
Solltet Ihr Fragen haben, schreibt gerne eine Mail an:
markus@markus-vuellers-coaching.de
Webseite www.markus-vuellers-coaching.de
LINKEDIN LinkedIn-Profil
Kostenloses Kennenlerngespräch:
Vereinbart gerne einen Termin für ein 30-minütiges Kennenlerngespräch über Teams, Zoom oder Telefon:
Transkript anzeigen
Markus Vüllers: Hallo Elena.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Hallo Markus!
Markus Vüllers: So, ich bin mal gespannt, was das Ende der heutigen Folge wird.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Ich bin auch gespannt.
Markus Vüllers: Ich glaube, sind alle gespannt. Zumindest die, die die letzte Folge gehört haben. Wir machen das jetzt mal richtig spannend, am Ende lösen wir die Frage, die jetzt im Raum steht. Machen wir weiter oder lassen wir es bleiben?
Elena Schüßler-Roggenhofer: Ja.
Markus Vüllers: Lassen wir uns von der KI abschaffen. Oder hat sie uns schon abgeschafft?
Elena Schüßler-Roggenhofer: Das werden wir erörtern.
Markus Vüllers: So was müssen wir denn jetzt tun, zu zeigen, dass wir echte Menschen sind? Damit man das hört. Ja, das ist okay.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Wir erzählen jetzt erstmal von unserer Wissensperle. Und dann erzählen wir, was wir letzte Woche gemacht haben, weil für alle, jetzt einsteigen, die wissen ja gar nicht, was wir gemacht haben und warum überhaupt im Raum steht, dass wir hier potenziell aufhören oder die KI uns ablöst.
Markus Vüllers: Genau, das ist ja schon Beweis genug, dass wir jetzt echte Menschen sind.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Ich weiß nicht, ich glaub nicht, aber es ist egal. Wir klingen auf jeden Fall wieder anders.
Markus Vüllers: Ja, willst du anfangen?
Elena Schüßler-Roggenhofer: Und wir reden nicht in der dritten Person von uns. Das wär so cringe, wenn wir damit jetzt anfangen. Bisher lass uns das nicht machen.
Markus Vüllers: Ne, das machen wir nicht. Ne, ne. Wir machen so weiter, wie wir angefangen sind. Vor anderthalb Jahren.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Ja, okay, meine Wissensperle, die hat indirekt was mit Wissenstransfer zu tun. Wobei eigentlich schon relativ direkt, weil ich glaube, ich habe sogar schon mal in einem der Podcasts gesagt, meine Wissensperle war da die Vorbereitung. Ich habe ein Training gegeben im Bereich Train the Online Trainer und das ist jetzt durch, offensichtlich. Und ich habe so liebe Feedbacks bekommen. Wirklich, das hat mein Herz berührt. Das war ganz schön und ich freue mich, dass ich da so gut mein Wissen teilen konnte und gleichzeitig, dass wir in diesem Train-the-Online-Trainer-Training eine Metaebene geschaffen haben, wo die Teilnehmenden immer auch noch mal analysiert haben, was machen wir jetzt gerade und warum machen wir das und dass da so viel hängen geblieben ist. Echt, das ist ganz, ganz toll.
Markus Vüllers: Sehr schön. Das freut mich, ja, weil das ist ja wirklich ... ... das kann man ja eigentlich nicht oft genug betonen. Man wird in der heutigen Zeit immer mal wieder ... vergessen, wie wichtig das ist, Feedback zu bekommen. Auch ehrliches Feedback. Und wenn es positiv ist, ist es besonders schön, ... ... dass man einfach auch in den Unternehmen ... ... wir haben ja demnächst noch mal eine Folge vor, ... wo wir auch darüber sprechen, über Wertschätzung. Das tut uns Menschen einfach mal gut, ne? Wenn man sagt, hey, da hast du gut gemacht.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Hmm.
Markus Vüllers: Oder wenn man was schlecht gemacht hat, dass einem dann einer ehrlich und sachlich erzählt, was ihm nicht gefallen hat. Und, ja.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Ja. Ja, ich fand's auch super schön, gerade das letzte Feedback, war ja auch das, was ich dir geschickt hatte, Markus, da hat die Teilnehmerin dann geschrieben, dass sie das auch, deswegen komme ich gerade drauf wegen Feedback, dass sie das super fand, weil natürlich ein Teil auch war, wie man Feedback gibt, also a, auf einer inhaltlichen Ebene, wie man das machen kann, aber halt auch methodisch und dass sie das dann auch anwenden mussten am Ende selber, da Feedback zu geben und
Markus Vüllers: Hm.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Ich finde auch, das sollte eigentlich etwas sein, was man auch von Anfang an lernt und vielleicht auch nicht erst als erwachsene Person. Gar nicht, dass die Teilnehmenden, die da jetzt bei mir im Training waren, vorher kein Feedback geben konnten, aber dass man explizit lernt, wie gebe ich Feedback, dass passiert. Also ich zumindest in meiner Vergangenheit in der Schule kann mich da nicht dran erinnern, dass ich das mal so gelernt habe. Ich habe das erst wirklich in der Erwachsenenbildung dann gehabt. Und ich finde das super hilfreich. Feedback geben, lass uns da mal eine Folge zu machen. Finde ich eigentlich spannend, weil hat viel mit Wissenstransfer zu tun. Gerade wenn wir uns daran erinnern, dass Wissen sich ja verstetigen muss, vor allen Dingen bei den Personen, die es aufnehmen und dass man durch Feedback natürlich auch erfährt, welche Informationen sind jetzt hängen geblieben und welche vielleicht noch nicht, beziehungsweise wo muss man noch mal ansetzen. Also Feedback.
Markus Vüllers: Ja, komm. Ja.
Elena Schüßler-Roggenhofer: ist immer, würde ich sagen, auch ein Stück weit eine Wissenstransfermethode.
Markus Vüllers: Ich habe es mir mal notiert, finde ich total gut. Weil ich wollte gerade schon fast meine Wissensperle nochmal ändern, aber das machen wir dann. Die schreibe ich mir auf zu der Feedback Folge, da passt die dann nämlich besser, auch wenn es dann schon etwas älter ist. Aber das ist echt ein wichtiges Thema. Aber ich nutze das jetzt mal als Gelegenheit nochmal alle Zuhörerinnen und Zuhörer zu motivieren, uns Feedback zu geben, weil wir haben das gerne.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Mhm.
Markus Vüllers: freuen uns, wenn irgendjemandem das gefällt, was wir machen. Wir freuen uns aber auch, wenn uns jemand sagt, mach doch mal was anders oder mach das und das doch mal anders. Weil nur so kann man sich weiterentwickeln. Das ist jetzt nicht der Aufruf zu einem Shitstorm, sondern einfach mal nettes Feedback. Wir freuen uns. Bewertungen, Kommentare und ja, vielleicht motivieren wir euch ja durch die heutige Folge, wenn wir über KI sprechen, dazu. uns auch anspannend Feedback zu geben.
Elena Schüßler-Roggenhofer: So, jetzt aber noch schnell deine Wissensperle, bevor wir dann auch wirklich loslegen.
Markus Vüllers: Genau, die passt da tatsächlich so gar nicht rein, aber ich habe mich da wirklich darüber gefreut. Ich war auf einer Tagung in Deutschland in einer ländlichen Region und diese Tagung, der Veranstalter hatte sich überlegt, der Tagung einen internationalen Touch zu geben und diese Tagung hatte als Tagungssprache Englisch. Und meine Wissensperle ist tatsächlich, dass ich die gesamte Tagung
Elena Schüßler-Roggenhofer: Great!
Markus Vüllers: ohne irgendeinen Übersetzer zugehört habe. Ich kann Englisch, aber ich bin halt eben nicht trainiert, weil ich das im Tagesgeschäft doch sehr selten nutze und bei meinen Kunden auch recht selten nutze. Das war in der Vergangenheit anders. Und meine Wissensperle war, dass das so ist wie Fahrradfahren. Wenn man sich so kurz dran gewöhnt hat, wie da im Tritt ist, dass man dann doch tatsächlich zuhören kann und dann auch in Englisch Fragen stellen kann und sich unterhalten kann. Das war jetzt bei dieser Tagung nicht unbedingt erforderlich, weil 99 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren deutschsprachig. Das heißt, es waren nur die Vorträge in Englisch und die Diskussionen und in den Pausen sprachen dann alle Deutsch. Das war so ein bisschen komisch, sage ich mal, aber okay.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Wow!
Markus Vüllers: Das war meine Wissensbärle, dass ich also festgestellt habe, man verlernt es nicht, wenn man es dann irgendwann mal gelernt hat. Die Fachbegriffe waren relativ schnell da und ich habe mich gefreut, dass ich der Tagung folgen konnte und tatsächlich auch, ich denke schon, alles verstanden habe.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Das finde ich richtig gut. Dann können wir jetzt ja Wissensnavigos International machen und internationale Gästinnen einladen und Podcast folgen auf Englisch.
Markus Vüllers: Ja vor allen Dingen, wenn ich ja weiß, dass du an meiner Seite sitzt als Sprachgenie, können wir ja noch ein paar andere Sprachen mitmachen, ohne dass wir einen Übersetzungscomputer mitlaufen lassen.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Das wäre schön. Wir könnten auch mal jemand aus Brasilien einladen. Das wäre doch was.
Markus Vüllers: Ja, sehr gerne.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Okay, ich such mal.
Markus Vüllers: Ja, kommen wir zum Thema.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Kommen wir zum Thema, erzähl doch mal, was wir letzte Woche gemacht haben.
Markus Vüllers: Ja, wir haben letzte Woche eigentlich gar nicht viel gemacht. Wir haben eine Intro gesprochen, haben uns über Wissensperle und dergleichen unterhalten und haben dann noch mal ganz kurz danach dem Schnipsel, den wir eingespielt haben, unser Erstaunen zum Ausdruck gebracht und haben dann gesagt, wir machen eine komplette, separate Folge, in der wir uns heute befinden. Also, was haben wir gemacht? Wir haben einen Podcast KI generieren lassen.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Darf ich kurz dazwischen gehen nochmal? Der Aufhänger war sogar noch eine Woche davor, denn da haben wir euch vorgestellt, dass man als Wissenstransfermethode Audioaufnahmen auch wunderbar nutzen kann. Das muss nicht immer gleich ein Podcast sein, weil mit Podcasts verbindet man ja dann auch irgendwie viele andere Dinge und das muss schon so hochkarätig sein und so. Ne, wir haben erst mal explizit über Audioaufnahmen gesprochen, jeglicher Natur und daraufhin kamen wir ja dazu, dass
Markus Vüllers: Aber klar.
Markus Vüllers: Hm.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Mittlerweile man auch mithilfe von künstlicher Intelligenz Audioaufnahmen generieren kann, wenn man anderen Input gibt. Und genau das haben wir dann gemacht.
Markus Vüllers: Genau. Und ich hatte dann, ich glaube, in der Folge davor sogar noch mal eine negative Wissensbärle, dass ich gesagt habe, ich habe einen KI-Podcast gehört, wo die Hosts nicht erzählt haben, dass der KI generiert war und dass ich das irgendwie doof fand. Du hast dann von KI generierter Musik gesprochen und wir haben dieses Experiment für uns dann einfach mal adaptiert und haben gesagt, wir testen das mal. Ja, und das haben wir in letzten Woche gemacht und jetzt an dieser Stelle klare Empfehlung.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Hmm.
Markus Vüllers: alle die den Podcast in der letzten Woche nicht gehört haben können natürlich dran bleiben aber die gute Idee wäre hier jetzt zu pausieren zurückzuspringen auf die Folge 77 wo dann diese 14 Minuten KI Podcast laufen weil dann könnt ihr nachvollziehen worüber wir uns jetzt unterhalten. Das haben wir tatsächlich gemacht haben ein KI eine unserer oder zwei unserer Podcast Folgen als Transkript hingeschmissen und haben gesagt, mach da mal ein Gespräch raus, eine Diskussion von zwei Avataren, die sich darüber unterhalten, was Elena und Markus denn so im Wissensnavi erzählen.
Markus Vüllers: Ja und war cool.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Und da haben wir ja dann schon irgendwie gesagt, hui, da war irgendwie so viel, dass wir das jetzt nicht mehr in zwei Minuten besprechen wollen, sondern da gehen wir noch mal bisschen ausführlicher rein und genau das wollen wir jetzt machen. Ich kann das ja erst mal aus meiner Warte sagen. Ich weiß gar nicht, ob ich es jemals erzählt habe, aber ich habe sieben Jahre einen Chor geleitet und immer am Ende, wir so vor Konzerten zum Beispiel waren und wir sehr weit eigentlich schon in dem Geschehen und dass es dann auch viele schon klappte. Aber manchmal, wie das ja so ist, Markus, du kennst das ja auch, du bist ja Musiker, dann klappt auch gar nichts. Und anstelle zu sagen, da hat jetzt nichts geklappt, habe ich immer gesagt, da war schon viel Schönes bei. Und ich würde das jetzt genauso auch für den Podcast sagen. Da war schon viel Schönes bei. ohne einen gewissen negativen Touch dahinter oder dem Hintergrund, dass da wirklich viel Negatives oder Schlechtes bei war. Nee, da war wirklich viel Schönes dabei. Und trotzdem gibt es halt Aspekte, wo wir noch mal reingehen könnten, die aus meiner Sicht nicht so gut...
Markus Vüllers: Ja, wolltest du anfangen deinen ersten negativ oder deine erste Auffälligkeit mal schildern?
Elena Schüßler-Roggenhofer: Erste Auffälligkeit, ja. Also erste Auffälligkeit ist, dass ich benenne es jetzt sowohl als positiven als auch als negativen Aspekt, dass eine sehr bildhafte Sprache genutzt wird. Das kennen wir ja alle, alle, die schon mal mit Chattipitti und Konsorten gearbeitet haben. Man arbeitet gerne in Analogien und Metaphern. Und auch das ist genauso gewesen jetzt bei unserem Podcast. Und das war gut und einprägsam. Also ich finde, viele Bilder waren sehr treffend und vielleicht ein Stück weit sogar nochmal besser zugespitzt, als wir das damals in der Podcast-Folge gemacht hatten, die wir als Grundlage gegeben haben. Und gleichzeitig war es für mich an manchen Stellen einfach überzogen. Also das war zu weit diese Metapher gesponnen.
Markus Vüllers: Hm?
Elena Schüßler-Roggenhofer: und auch wirklich für meinen Geschmack zu drastisch und wirklich überspitzt an der Stelle und das nicht mehr im positiven Sinne gut zugespitzt, sondern überspitzt.
Markus Vüllers: Ich ergänze vielleicht mal so bisschen den Prompt, wie ich die KI dazu gebracht habe. Ich habe also wirklich sehr wenig gepromptet. Ich habe nur eine Zeitvorgabe gegeben, an die sich die KI nicht gehalten hat. Das heißt, der eigentliche Podcast war vier Minuten länger als geplant oder als vorgegeben. Ich habe gesagt, die möchten uns gerne namentlich erwähnen, als die Podcasts Hosts von Wissensnavi für Lackierbetriebe. Das hat funktioniert.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Mhm.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Mhm.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Hm.
Markus Vüllers: Es hat auch funktioniert ohne dass ich den Namen angegeben habe. Das hatte ich in der letzten Folge auch schon gesagt. Und dann haben die losgelegt. So ich hatte nicht vorgegeben, dass sich ein Mann und eine Frau unterhalten. Das scheint so eine Standardeinstellung zu sein. So ein Default Wert da in der KI, dass dann immer sich ein Mann und eine Frau unterhalten.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Mhm.
Markus Vüllers: So was ist mir halt aufgefallen, also das mit den Storys und mit den übertriebenen Storys sehe ich ähnlich. Was mich immer unheimlich stresst bei diesen KI generierten Podcasts ist, es gibt überhaupt keine Pause. Die atmen ja nicht. Die schieben, damit es möglichst natürlich klingt, immer mal so ein Erm oder irgendeine Floskel ein, also so eine menschliche Reaktion, die vermeintlich zeigen soll, dass das ein Mensch ist, der da spricht. ansonsten ist das wie so eine Nähmaschine hintereinander weg. Und das ist so ein Thema, das habe ich irgendwann mal in so einer so einer Schulung gelernt, als es darum geht, wie man Podcasts schneidet. Es macht manchmal durchaus Sinn, eine Denkpause auch als Denkpause drin zu lassen und nicht alle Pausen rauszuschneiden. Und die KI schneidet alle Pausen raus. Man sieht das auch, wenn man das dann als als Pegelausschlag sieht beim Schnitt.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Mmh.
Markus Vüllers: Das geht also wirklich Taka Taka Taka Taka Taka durchgehend und ohne irgendwelche Zeiten zum Luft holen.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Mhm.
Markus Vüllers: ist anstrengend.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Ja, ich fand's auch anstrengend, also es waren ja, was hatte ich gesagt, 14 Minuten 24 oder so was, das am Stück zu hören. Ich würde es mir glaube ich nicht permanent anhören und ich möchte trotzdem hinzufügen als Zusammenfassung für etwas. Also du hattest ja das Transkript reingegeben, das war eine Textbasis und
Markus Vüllers: Hm? Hm?
Elena Schüßler-Roggenhofer: es als einen anderen Output zu nutzen, als sich jetzt nur das Textdokument durchzulesen, dafür fand ich es sehr, gut. Also ich fand es spannend, methodisch ranzugehen und zu sagen, man hat einen anderen Output nochmal. Und trotzdem, auch da ich habe das natürlich mehrfachst auch gehört, auch ein bisschen so inhaltlich tiefer reinzugehen, an manchen Stellen fand ich es nicht gut wiedergegeben.
Markus Vüllers: Hm.
Elena Schüßler-Roggenhofer: im Sinne von, dass zum Beispiel ganz am Anfang spricht sie von Fachwissen in Unternehmen und wir sprechen nie nur von Fachwissen in Unternehmen, weil wir bewusst ja von jetzt sieben Wissenskategorien sprechen, von denen Fachwissen ein Aspekt ist. Und da wurde es sehr auf
Markus Vüllers: Hm?
Elena Schüßler-Roggenhofer: Ja, das Wissen einer Organisation ist quasi alles Fachwissen und das wird unterteilt in sieben Kategorien und das ist tatsächlich logisch falsch. da haben sie das nicht gut mit dem Algorithmus quasi hinbekommen, dass es genauso ist, wie wir das gesagt und auch gemeint haben. Und das führt mich auch zu einem inhaltlichen weiteren Punkt, der nicht gut logisch aufging. Sie sagen, es gibt sieben Wissenskategorien. wovon dann das Thema Fachwissen, das wird später aufgegriffen, eine ist, und auch das Thema Arbeitsorganisation, Führungswissen und Netzwerkwissen, sprechen halt vorher explizit die sieben an und nennen dann in Summe aber nur vier, also, Entschuldigung, Historienwissen habe ich vergessen. Also auf jeden Fall so, dass ich dachte, na ja, aber drei fehlen jetzt, die werden jetzt auch namentlich weiter gar nicht mehr benannt.
Markus Vüllers: Hm.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Das heißt, es ist schön, dass ihr da hingeleitet habt, aber das hätte man halt ausführen müssen. Wir als Menschen würden ja dann die sieben Kategorien auch nennen, wenn man sie schon anzieht.
Markus Vüllers: Und es würde auch der Gesprächspartner sehr wahrscheinlich nachhaken, wenn er nur vier oder fünf genannt bekommt. Wenn man das jetzt mal analysiert, ich glaube, das ist völlig logisch und klar, weil die wissen das einfach nicht. Weil die greifen ja nur auf die Folge zurück. Jetzt müssten wir mal die Originalfolge hören oder das Transkript lesen, ob wir in der Folge tatsächlich alle sieben Kategorien auch benannt haben.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Ja.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Ja genau.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Ja, ich bin mir relativ sicher. Also ohne das nachgeguckt zu haben explizit, bin ich mir sicher, dass wir darüber gesprochen haben.
Markus Vüllers: auch alle sieben genannt haben. Also ich würde jetzt interpretieren, das wäre jetzt so meine meine Interpretation, dass wir vielleicht nicht alle genannt haben, weil das thematisch nicht in der Folge der Schwerpunktthema war, dass wir nur Beispiele genannt haben. Und dann kann eine KI, die jetzt nur auf eine Quelle gesetzt wird, natürlich nichts dazu interpretieren.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Klar. Nee. Aber das könnten wir noch mal als Hausaufgabe mitnehmen. Ich war sicher, dass wir alle sieben genannt haben, deswegen habe ich es nicht weiter hinterfragt. Aber du hast ja das Transkript. Du kannst es ja einmal kurz gegenchecken. Was definitiv nicht drin war, war Projektwissen und Unternehmenskultur. Da kannst du vielleicht das als Stichwort direkt einmal suchen. Und dann können wir das als Wissensperle für das nächste Mal einfach mitnehmen. Dann haben wir
Markus Vüllers: Ja.
Markus Vüllers: Ja.
Markus Vüllers: Ja.
Elena Schüßler-Roggenhofer: das nicht vergessen. Ja.
Markus Vüllers: Ja.
Markus Vüllers: Mir ist noch ein Thema aufgefallen, wobei mich das tatsächlich total wundert, warum eine KI das so macht. Wir sind glaube ich vier oder fünf mal namentlich erwähnt worden. zwar genau jedes mal sagt die Elena, Elena, also jedes mal anders. Da ist Markus eindeutig KI geeigneter, weil den Namen spricht sie immer gleich aus. Aber du hast da tatsächlich, ja du hast zu viele Vokale in deinem Namen.
Elena Schüßler-Roggenhofer: und sie spricht meinen Namen immer anders aus.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Mhm.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Ja, ist mir auch wirklich sehr negativ aufgefallen.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Ja, und die Betonung kann auch natürlich unterschiedlich sein. Also es könnte ja Elena sein, es könnte Elena sein. Aber ja, ich finde auch witzig, dass sie dann nicht konsistent bleibt in dem, wie es betont wird. ich hätte noch eher gedacht, naja, die eine Person wird es dann so vielleicht sprechen. Aber nee, es ist wirklich ja komplett durchgemixt gewesen und bei jedem zweiten Mal wieder anders.
Markus Vüllers: Ja. Ja.
Markus Vüllers: Ja.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Und das ist mir auch, ich finde es witzig, dass du den Punkt mit dem Namen aufgemacht hast, was mir schon auch negativ aufgefallen ist. Ich meine, sie hat uns dann namentlich genannt, sogar auch dem Podcast namentlich genannt. Aber nachdem das dann das dritte Mal kam, die Hosts vom Business Navi für Lackierbetriebe Elena und Markus oder Elena und Markus oder wie auch immer, dachte ich auch so, ja, Bro, ich hab's verstanden. Das muss jetzt nicht noch mal genannt werden. Also es war auch da wie das mit, es ist immer ein bisschen zu viel. Also auch KI-Texte, es ist jetzt ja egal, welches Output-Medium wir dahinter haben. Es ist immer ein bisschen zu viel.
Markus Vüllers: Ja, ja.
Markus Vüllers: Ja, jetzt breche ich mal eine Lanze für die KI. auf auf es ist ja mal auf hohem niveau
Elena Schüßler-Roggenhofer: Ja, voll.
Markus Vüllers: Ich habe ja mehrere solche Experimente schon mal gemacht. Ich habe auch schon mal eine halbe Stunde irgendwie produziert, habe das auch schon mal mit meinem anderen Podcast versucht und habe mein Business beschreiben lassen. Es sind immer irgendwelche Knackpunkte drin, die dann dazu führen, dass man sagt, okay, sowas würde ich nie ausstrahlen. Aber es ist schon erstaunlich, wie strukturiert komplexe Zusammenhänge aus einem Transkript dann tatsächlich herausgeholt werden.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Ja, und der Aufbau war, finde ich, auch grundsolide, dass wieder strukturiert wurde. Die haben ja nicht den Anfang mit was aus Wissen gemacht und sind dann reingegangen in die Praxisbeispiele, sondern sie sind quasi in Medias res mit dem Praxisbeispiel gegangen, wie Unternehmen halt funktionieren, wie eine gut geschmierte Maschine und so weiter und sind dann quasi von Praxis hin in den theoretischen Teil gegangen. Und der Aufbau die Struktur dahinter. Das war gut.
Markus Vüllers: Ja, Also ich denke auch, also das ist so, das ist eine Geschichte, da kann man, wenn man sich jetzt mal überlegt, was ist für uns ein Learning daraus? Wenn wir mal, wenn wir mal eine Folge haben, aus irgendeinem Grunde einer ausfällt. Wir hatten das ja schon mal krankheitsbedingt oder so, dass eine Folge nicht da ist und wir haben kein Nichts im Speicher. Dann wäre das durchaus denkbar, mit einer Ankündigung zu sagen, hey, heute machen wir mal eine Zusammenfassung von unserer Folge 17 und da lassen wir jetzt mal eine KI darüber diskutieren. Da könnte man ruhigen Gewissens sagen, das ist eine coole Zusammenfassung und so ein 10-Minuten-Schnipsel kann man dann tatsächlich mal auf Sendung bringen. Auf Dauer glaube ich, ist das eine Thematik, die noch ganz viel Luft nach oben hat. Das Menschliche fehlt tatsächlich, das merkt man auch.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Mmh.
Markus Vüllers: Obwohl die Stimmen schon wirklich gut sind. Da muss man wirklich sagen, ich hab auch mal eine Version gehabt, ich den Eindruck hatte, dass sich die Männerstimme während des Podcasts verändert. Dass man dann irgendwann einen Break hatte und ähnlich wie der Name unterschiedlich ausgesprochen wird, dann auch die Stimme etwas anders war, die generiert wurde. Und das war dann nicht der Frosch im Hals, der simuliert wird, Menschlichkeit in das Thema reinzubringen. Also es ist schon ...
Elena Schüßler-Roggenhofer: Mhm.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Hm.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Mhm.
Markus Vüllers: Das ist ein ganzer Blumenstrauß an Themen, auffällig sind.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Mir ist eine Sache aber auch noch positiv aufgefallen neben der Struktur oder beziehungsweise es hat auch mit der Struktur zu tun und zwar war das das Ende. Es gab einen ganz klaren Call to Action und nach dem Call to Action kam quasi ein letzter Gedanke, der mitgegeben wird, der ein Stück weit schon auch groß war, wo man vielleicht auch mal drüber nachdenken könnte. Das mochte ich sehr gerne. ich finde auch, da können wir noch mal ein bisschen besser werden in diesem ganzen Bereich Call to Action. Weil ja, wir sagen jetzt zwar jedes Mal, da achten wir ja auch drauf, abonniert die Glocke, aber wir geben nicht so super viel oder zumindest gar nicht regelmäßig irgendeine Frage mit, wo ihr als Zuhörende auch mal drüber nachdenken könntet, wie ihr das macht im Unternehmen. Und das hat der KI-Podcast sehr gut gemacht. Also von dieser Struktur. Wahrscheinlich, sollte ein Podcast aufgebaut sein, mit einer Einleitung, einem Hauptteil mit Inhalten und einem Schluss? Da handelt sie den Schlussteil, finde ich sogar besser gemacht als wir.
Markus Vüllers: Ja, bin ich dabei. Also ich denke auch man kann aus solchen Experimenten ja auch immer irgendwas lernen. Und mir ging gerade so spontan durch den Kopf. KI ist ja immer sehr stark darin in der Analyse von dem Themen oder Dokumenten, die vorgegeben werden. Da kommt ja nicht nur Quatsch bei raus, sondern da kommen manchmal schon auch wirklich interessante Impulse. Und ich habe mir gerade mal notiert.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Mmh.
Markus Vüllers: Das ist vielleicht so ein Experiment, was wir dann im Laufe des Jahres nochmal einfließen lassen, dass wir tatsächlich eine KI mal unseren Podcast analysieren lassen im Hinblick auf das, was wir besser machen können in unserem Podcast.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Ja, finde ich spannend. Und trotzdem wäre es mir lieber, liebe Zuhörende, wenn ihr uns ein bisschen Input gebt, denn wir legen schon auch viel Wert drauf, dass an sich unser Podcast auf jeden Fall human in the focus ist und nicht AI in the focus, wo wir wieder beim Englischen wären. Also hier ist fast alles menschlich.
Markus Vüllers: Mhm.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Und die Inhalte sind menschlich und die Ideen sind größtenteils menschlich. Also letztlich versuchen wir da ja auch ganz viel Wert drauf zu legen. Und trotzdem freuen wir uns dann, wenn wir ein bisschen menschlichen Input auch bekommen, den wir nicht so häufig bekommen.
Markus Vüllers: Ja.
Markus Vüllers: Jetzt müssen wir unser Fazit noch auflösen zum Ende. Machen wir weiter.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Ja, wir machen weiter als Elena und Markus als Hosts für das Wissensnavi für Lackierbetriebe machen wir als menschliche Menschen weiter.
Markus Vüllers: sein gutes Schlusswort im Nichts hinzuzufügen ist.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Schön, ich könnte es jetzt auch nochmal wiederholen, damit es auch alle verstanden haben. Markus und Elena als Host von Wissensnavi für Lackierbetriebe.
Markus Vüllers: Jetzt glaubt wieder keiner, dass wir es echt eingesprochen haben. deine Lache macht, glaube ich, die KI noch nicht nach.
Elena Schüßler-Roggenhofer: stimmt. Nee, die lachen auch gar nicht. Hab ich gar nicht übernacht.
Markus Vüllers: Ne genau, die haben keinen Humor. Und unsere Lücke zu Beginn nach der Begrüßung kriegen die auch nicht hin, weil da quatscht sofort einer weiter, weil denen fällt ja immer was ein.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Nee.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Ja, boah, denneiden's wäre doch kein Spaß. Okay, gut, damit bleibt uns wirklich nichts anderes mehr zu sagen als abonniert die Glocke. Wir freuen uns auf euer Feedback und sagt uns doch, ob ihr zukünftig mehr von Artie und Fische, unseren künstlichen Intelligenz-Avatarin, tonbasierter Natur, wollt oder nicht.
Markus Vüllers: Ja, bis nächste Woche. Ciao, ciao.
Elena Schüßler-Roggenhofer: Bis nächste Woche, tschau tschau!
Neuer Kommentar