Wissenstransfer über Unternehmensgrenzen hinaus
Shownotes
Das Wissensnavi für Lackierbetriebe
Der Podcast zum Thema Wissenstransfer und Wissensmanagement für industrielle Lackier- und Beschichtungsbetriebe.
Am Beispiel der Lackierbranche diskutieren Elena Schüßler-Roggenhofer und Markus Vüllers über das Wissen in den Unternehmen, welches bewahrt werden muss, auch wenn die Wissensträger das Unternehmen verlassen.
Elena, als Expertin für Wissenstransfer und Wissensmanagement und Markus, als Experte für Prozessoptimierung im Bereich industrieller Oberflächentechnik nehmen Euch mit auf die Reise durch die Welt des Wissens.
Anhand praktischer Beispiele werden typische Situationen in Lackier- und Beschichtungsbetrieben beleuchtet und Lösungswege für ein systematisches Wissensmanagement aufgezeigt.
Bringt Euch aktiv mit in die inhaltliche Gestaltung des Podcast ein, indem Ihr uns Eure Fragen und Themenvorschläge schickt.
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Schüßler-Roggenhofer Wissenstransfer
Elena Schüßler-Roggenhofer
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00:00:03: Hallo und herzlich willkommen beim Wissensnavi für lackierbetriebe, eurem Podcast rund ums Thema-Wissenstransfer in der Lackier- und Beschichtungsbranche.
00:00:12: Wir sind Elena Schisler-Rogenhofer und Markus Füllers und jetzt geht's los mit der heutigen Folge!
00:00:32: Ja, ich erzähle mal so ein bisschen was darüber... ...was dieser Sommerloch bedeutet.
00:00:38: Sommerlochs ist die Zeit sich wirklich mal mit Dingen zu beschäftigen,... ...wo man sonst im Laufe des Jahres nichts zukommt.
00:00:43: Ich finde diese Sommerloche eigentlich immer relativ gut.
00:00:46: Wir haben ja beim letzten Mal drüber gesprochen,... ...dass noch nicht alle Ferien haben.
00:00:52: Jetzt ist es soweit.
00:00:53: Jetzt kommen die ersten schon aus den Ferien wieder und... Ja, also Sommerloch klingt immer so ein bisschen negativ.
00:01:02: Und ich sehe das eigentlich auch völlig unpolitisch und sehr angenehm... ...dass man sich mal mit Dingen beschäftigt über die man sonst nicht miteinander setzt.
00:01:14: Ist da schon deine Wissensperle?
00:01:16: Nee!
00:01:17: Die hängt aber damit zusammen.
00:01:19: Da musst du ja erst.
00:01:20: Ja los dann mache ich meine Wissenschaftsperle.
00:01:23: Also meine Wissenschaftsperele betrifft meine Aktivitäten während des Sommerlochs Und meine Wissensperle ist tatsächlich, dass ich mich mit Dingen beschäftigt habe.
00:01:34: Mit denen ich mich so ungefähr seit fünf bis sieben Jahren nicht mehr beschäftigt haben.
00:01:40: Du weißt ja das sich hier bei mir im Büro so ein Video Studio für Konferenzen und alles Mögliche habe und dass ich mal mindestens eine Schraube locker habe was technisches Equipment angeht.
00:01:54: Ich hab das damals als ich mich selbstständig gemacht habe alles eingerichtet Und meine Wissensperle der Woche war, dass ich mich jetzt im Rahmen meiner Aktivitäten für das Sommerloch mal wieder intensiv mit diesen technischen Zusammenhänge auseinandergesetzt habe und Dinge gelernt habe die ich zum Teil vergessen hatte wie ich meine Technik optimiere teilweise aber auch noch gar nicht wusste.
00:02:20: Das hab' ich jetzt gemacht für mein Sommercamp.
00:02:23: Ich mache ja so eine Webinarreihe über den Sommer für Lackier- und Geschichtungsbetriebe Und da habe ich mich mal wieder mit meiner Technik beschäftigt, habe YouTube Videos, hab Tutorials geschaut.
00:02:34: Hab das dann auch direkt umgesetzt und bin jetzt total happy... ...dass ich mir das Leben hier einfacher gemacht habe ganz viel gelernt habe was dann dazu führt dass sich hier jetzt mit ganz wenig Aufwand als Einzelunternehmer an Webinar machen kann Was professionell rüber kommt und das hat mir so richtig Bock gemacht.
00:02:54: Cool Ja Ich wünschte, ich hätte aufgenommen wie du das eingeleitet hast.
00:03:03: Weil... ...ich könnte meins jetzt genauso einleiten und das glaubt jetzt wieder keiner dass wir es nicht abgesprochen haben.
00:03:10: Ist aber so!
00:03:10: Aber
00:03:11: wir haben die Businessperlen nicht abgesprochen.
00:03:14: Ich möchte versuchen es ähnlich zu formulieren wie Markus gesagt hat.
00:03:18: Mir ist aufgefallen und ich habe mich die letzten fünf bis sieben Jahre nicht damit beschäftigt um genau zu sein.
00:03:25: sechs.
00:03:27: Deswegen fand ich es jetzt lustig.
00:03:29: Sechs Jahre, dass ich mich im Rahmen meiner Masterthesis genau mit dem Thema Wissenstransfer zwischen externen Stakeholder beschäftigt habe.
00:03:41: Ich habe
00:03:41: auch meine Masterthesis mitgebracht für alle die das nicht sehen,
00:03:47: d.h.,
00:03:48: das sind alle außer Markus.
00:03:50: Das ist meine Master-Thesis.
00:03:52: Die ist gebunden in einem wunderschönen dunkelgrün mit goldener Schrift.
00:03:57: Das war Auflage, ich konnte nur entscheiden zwischen schwarz-dunkelblau und dunkelgrün.
00:04:01: Aber ich habe Dunkelgrünen genommen!
00:04:03: Und die heißt Knowledge Management Among Sales Channel Collaborations.
00:04:07: Ich hab auf Englisch meine Masterpieces geschrieben... ...und siehe da jetzt beschäftigen wir uns mit knowledge transfer um spezifisch zu sein
00:04:18: among
00:04:20: supply chain Management zum Beispiel, Lieferketten.
00:04:26: Aber ich beschäftige mich ja auch viel damit wie denn so Wissenstransfer zwischen Vertriebslieferketen läuft und das ist toll!
00:04:37: Denn jetzt hat es ganze wieder einen Rahmen gebildet und dazwischen habe ich mich halt ganz ganz viel mit Interven-Wissenstransfer beschäftigt.
00:04:46: Ja und jetzt ist der Fokus wieder ein bisschen anders.
00:04:49: Ja sehr cool Was mir gerade so spontan durch den Kopf schoss, als du dann gesagt hast menschstoffen.
00:04:54: ich glaube uns die leute dass wir das nicht abgesprochen haben.
00:04:58: Ich bin davon überzeugt dass wir mittlerweile bei unseren zuhörenden so viel vertrauen aufgebaut haben... ...dass die die uns regelmäßig folgen und dem podcast hören sehr wohl glauben und uns vertrauen dass das genauso ist weil wir gehen ja offen mit den Themen um wir gehen offen mit KI oben wir gehen offenen damit ob er Brauchen ja hier kein hinteres Licht führen.
00:05:23: Und ich finde das auch immer wieder faszinierend, wenn dann solche Parallelen auftauchen und... Ja!
00:05:32: Das muss man uns einfach glauben weil wir sind vertrauenswürdig.
00:05:38: Ja cool gut sprechen wir also heute darum darüber wie Wissens-Transfer zwischen externen Stakeholders stattfindet was da so Beispiele für sind, wie man das machen kann.
00:05:57: Wollen wir vielleicht mit ein paar kleineren Beispielen starten?
00:06:00: Also was ganz niedrigschwellige Dinge sind die nach extern auch wichtig sind.
00:06:06: also vielleicht bevor wir das machen lassen uns nochmal kurz sagen worüber wir genau sprechen.
00:06:13: Wir sprechen darüber dass wenn ich als Unternehmen jetzt einen externen Partner habe, mit dem ich zusammen arbeite.
00:06:22: Ich gehe jetzt mal ganz bewusst weil ich das jetzt mit meiner Mastertheist schon gedroppt habe darauf ein dass ich als Hersteller arbeite im Bereich Vertrieb eventuell mit Distributorinnen zusammen und die vertreiben dann in anderen Ländern meine Produkte.
00:06:40: Dann möchte ich ja, dass sie bestmöglich meine Produkte verteilen können.
00:06:44: sprich an sich brauchen die die Expertise die wir in Haus haben, weil sich das heißt nicht nur die Zahlen-Datenfakten zu meinen Produkten sondern auch Informationen rund um die Produkte und auch Wissen rund um meine Produkte.
00:07:03: Sprich wir schauen auf Erfahrungswissen, wir schauen an Anwendungswisse vielleicht auch ein Stück weit... Da ist es schon wieder mein Markus!
00:07:13: In der letzten Folge habe ich's nicht gesagt Wir sprechen auch über Prozesswissen Und das ist jetzt erstmal so ein größeres Beispiel, da geben wir gleich nochmal drauf ein wie man das auch ein bisschen größer denken kann.
00:07:28: Aber es gibt ja auch noch kleinere Beispiele.
00:07:33: Genau und das sind dann so ein paar Beispiele die ich logischerweise aus dem Bereich der Lackierwelt in diesem Fall halt aus den Bereich der Lohngeschichtung bringe.
00:07:43: Und ich gehe jetzt auch noch mal einen Schritt zurück und räume auch gleich damit unser Versäumnis ab, dass wir nicht darüber gesprochen haben was wir in der letzten Woche gemacht haben.
00:07:53: Wir haben nämlich in der letzte Woche darüber gesprochen wie wichtig es ist das man intern miteinander spricht hatten dann ein Beispiel von einem der sein Wissen nicht teilen möchte und dort kam das Thema auf Wie wichtig Es ist zu kommunizieren Und das ist genau die Brücke auch zu dem externen Wissenstransfer über den wir sprechen.
00:08:14: Das halt diese Kommunikation, du hattest deine Oma zitiert nur sprechenden Menschen kann geholfen werden und das gilt natürlich auch zwischen einem Lohnbeschichter... ...und seinem Kunden!
00:08:28: Das heißt also wenn er jetzt irgendwelche Bauteile bekommt die er in seinem lackierprozess verarbeiten soll dann macht das durchaus Sinn dass sich sowohl Vertrieb und Arbeitsvorbereitung, aber auch vielleicht Konstruktionen und Produktion mal miteinander unterhalten.
00:08:49: Und darüber sprechen welches Prozesswissen, welches Erfahrungswissen und nicht nur welche Informationen über Anlagen Durchmesser- und Bauteilgröße vorherrschen sondern was für Erfahrungen tatsächlich auch die jeweilige ... beschichtungsgerechte Konstruktion nach sich zieht.
00:09:09: Und dieser Wissenstransfer über Unternehmensgrenzen hinaus, das ist so unser Thema... was wir vor zwei Wochen aufgemacht haben weil du das als Beispiel gebracht hast und was uns natürlich da an der Stelle unheimlich hilft auch den Horizont zu erweitern.
00:09:29: Ja super Titel übrigens, Wissentransfer über unternehmenschrenzen hinaus.
00:09:34: Ich finde es auch lustig, weil über und unter nebeneinander ist aber ja das habe ich mir mal direkt aufgeschrieben über Unternehmensgrenzen.
00:09:49: Ja dann was sind denn so kleine Beispiele?
00:09:52: Also fangen wir mit so zwei drei ganz kleinen Beispielen an.
00:09:54: nehmen wir mal einen Betrieb der Kunststoffteile herstellt Keine eigene Lackierei betreibt sich einen Lohnbeschichter sucht, der in der Lage ist mit einem Nasslacksystem diese Kunststoffteile zu beschichten.
00:10:09: Und da macht das durchaus Sinn dass die beiden Unternehmen sich mal darüber unterhalten was denn ein beschichtungsgerechtes Bauteil ist.
00:10:19: Welche Ausprägung dieses Bauteils hat in Bezug auf die Lackierprozesse?
00:10:24: Das heißt, da kann dann der Beschichter mal erzählen ob er das Teil an irgendeine Fördertechnik hängt und im hängenden Zustand durch eine Lackierkabine transportiert.
00:10:35: Ob in der Lackiekabine ein Mensch oder ein Roboter steht?
00:10:39: Oder ob er ein ganz anderes Lackiersverfahren wählt nämlich zum Beispiel die Teile liegend über eine Flachbettlackieranlage beschichtet Und die Pistolen dann halt eben von oben den Lack aufsprühen.
00:10:53: Und wenn man dann dem Kunden erklärt, welche Zusammenhänge dort eine Rolle spielen.
00:11:01: Dann weiß er wie er seine Bauteile entsprechend vorbereiten soll?
00:11:09: Wie die Bauteilen lackiergerecht konzipiert sind?
00:11:14: Ob da irgendwelche Störsubstanzen, irgendwelchen Öle, Fette, Trennmittel beim Kunsthausspritzen drauf sind also alle Informationen für die Prozesskette von Bedeutung sind.
00:11:24: Und jetzt setze ich noch eins oben drauf.
00:11:26: Jetzt haben natürlich beide Interesse daran, dass dieser Prozess möglichst effizient und wirtschaftlich vonstatten geht.
00:11:32: Jetzt kann man natürlich auch im Vorfeld sich dahingehend einigen in welcher Form man die Rohteile tatsächlich liefert ob das schon in irgendwelchen Lagen, in irgendwelschen Hordenwagen passiert damit das Handling und der ganze Handlingsaufwand optimiert ist.
00:11:49: Dann merkt man relativ schnell Wissenstransfer über die Unternehmensgrenzen hinaus beiden Beteiligten hilft, sowohl den Beschichter aber auch dem der die Teile beschichtet haben möchte.
00:12:04: Top!
00:12:05: Das heißt du musst noch mal ein bisschen von deinem Branchenwissen hier gerade mit mir teilen.
00:12:10: es gibt ja wahrscheinlich auch Lohnbeschichter die relativ groß sind die eigene Abteilungen innerhalb des Unternehems haben.
00:12:16: ne?
00:12:17: Ja Ja, das heißt wir gehen jetzt davon aus.
00:12:20: In deinem Fall wäre dann Unternehmen H wie Hersteller jemand der Kunststoffteile herstellt und Unternehmen L wie Lohnbeschichter?
00:12:29: Das Unternehmen was die Lohn-Beschichtung macht dieser Teile so.
00:12:37: Wir brauchen also irgendwie den Wissenstransfer zwischen Unternehmen h und Unternehmen l. Und wenn wir das mal auf Personen runterbrechen Und wir gehen davon aus, es gibt die klassischen Unternehmensabteilungen.
00:12:49: Dann würde von Unternehmen H der Einkauf mit Unternehmen L dem Vertrieb kommunizieren in irgendeiner Art und Weise?
00:12:58: Ja!
00:12:59: Da brauchen wir ja definitiv einen Informationsfluss als Basis und im besten Fall – das ist steile These meiner und unsererseits – sollte ein Wissenstransfer stattfinden damit dann wirklich auch garantiert werden kann, dass das Produkt genau dem entspricht wie sich Unternehmen H der Hersteller das auch vorstellt.
00:13:25: Und ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen.
00:13:27: Ich würde diesen Kreis der Beteiligten noch erweitern und würde nicht nur den Einkauf und den Vertrieb zusammenbringen sondern ich würde immer noch die technische Stufe damit zunehmen, dass man auch tatsächlich jemand aus der Produktion oder aus der Arbeitsvorbereitung dabei hat und vom Hersteller des Kunststoffteils.
00:13:47: Jemanden hat aus dem Bereich Produktion und Konstruktion das also auf der technischen Themenseite der Wissenstransfer stattfindet und nicht nur über den kaufmännischen Part gesprochen wird wie zwischen wie es bei Vertrieb und Einkauf dann üblicherweise der Fall ist.
00:14:05: Genau, ich glaube das gibt ja dann sogar auch teilweise technischen Einkauf noch.
00:14:09: Das wäre so ein bisschen spezifischer da braucht man ja auch einen Technik-Hintergrund für.
00:14:15: Ja genau okay!
00:14:17: Es wäre ja so ein Beispiel.
00:14:18: und jetzt spinnen wir diese Lieferkette ja nochmal vielleicht weiter denn in manchen Fällen ist ja auch noch ein externer Konstrukteur mit dabei.
00:14:31: Genau und das ist dann der Punkt, wo dann im Prinzip es nicht bei dem Hersteller des Kunststoffteils endet.
00:14:39: Sondern zum Beispiel noch der Werkzeugbau für das Kunststoffspritzwerkzeug damit zukommt.
00:14:47: Und dieser Werkzeugbauch hat die Konstruktionsabteilung mit dabei.
00:14:56: Dein Einwand akustisch nicht verstanden?
00:14:58: Ich habe gesagt du solltest das Thema schnell sagen!
00:15:02: Aber ich kann es schon gar nicht mehr wiederholen.
00:15:03: Was hast du?
00:15:04: Kunststoffwerk, was war das?
00:15:08: Ich weiß es nicht.
00:15:12: Jetzt sehen wir schon wie komplex das dann letztendlich wird weil wir dann an ganz viele Ecken denken müssen die ja mit involviert sind.
00:15:25: wenn aber in der Utopie all das berücksichtigt wird und da Sowohl Information als auch Wissen rund um das Endprodukt, dass dann ja mal dabei rauskommen soll.
00:15:39: Fließen?
00:15:40: Dann gehe ich davon aus, dass wir einen sehr effizienten Prozess geschaffen haben.
00:15:47: Absolut!
00:15:48: Und erschreckenderweise wird das viel zu selten gemacht, da wirklich über die Unternehmensgrenzen miteinander gesprochen wird und jetzt geht an vielen Stellen tatsächlich auch echtes Wissen verloren in diesen Prozessketten, Fachwissen verloren.
00:16:08: Umso wichtiger wird es dass die Leute miteinander sprechen.
00:16:11: ich mache das immer so ein ganz einfachem Beispiel deutlich.
00:16:14: da gehören auch mal Firmenbesuche dazu.
00:16:18: Es gehört tatsächlich mal dazu dass der Lohngeschichte oder die Mitarbeiter des Lohn-Beschichters mal zu dem Kundschorspritzgießer gehen und vielleicht auch mal in den Werkzeugbau gehen wo die Werkzeuge hergestellt werden, die der Kunststoffspritzgießer da nutzt.
00:16:33: Und umgekehrt genau das gleiche!
00:16:35: Der Werkzeugbauer gehört mal in den Lackierbetrieb und der Kunstschosspritzer gehört auch an den Lachierbetriebe weil es wird niemand dümmer wenn er mal ein anderes Unternehmen besucht.
00:16:47: Ich habe Stelle leider fest dass das heute ganz oft aufgrund des Tagesgeschäftes hinten runter fällt.
00:16:54: Aber würdest du sagen, dass es weniger geworden und früher war das einfach gehörte.
00:16:58: Das auch mit so einem Standard dazu?
00:17:01: Ja aus meiner Sicht ein ganz klares Jahr.
00:17:06: Man meint, dass das alles heute online über irgendwelche Meetings gemacht werden kann Reisezeiten.
00:17:13: Das ist ja immer das wo am ersten am ersten Rhein gespart wird.
00:17:17: Wir haben teilweise auch Lieferketten die dann international sind Wo dann mal eben nicht mehr um die Ecke gefahren werden können sondern Dann müsste man halt, was versich erst nach Asien reisen um sich dann irgendwo den Werkzeugbau anzuschauen.
00:17:31: Aber das ist ein Thema, was man im Zusammenhang mit Wissenstransfer immer mal wieder auf die Tagesordnung bringen muss.
00:17:38: Das ist schon wichtig.
00:17:42: Jetzt haben wir uns ja so die Lieferkette mal angeguckt.
00:17:44: jetzt gehe ich wirklich noch einmal so auf das Thema einen, was auch Bestandteil meiner Master Thesis war dass wenn Vertriebspartner habe, die für mich arbeiten.
00:17:57: Wie kann man da Wissenstransfer machen?
00:18:00: Also natürlich kann man das genauso auch auf einem schnellen Weg machen, Informationen mitgeben miteinander sprechen und es mal ausprobieren lassen.
00:18:11: Aber man kann das Ganze auch ein bisschen größer denken und dann schon eher in Richtung Akademien.
00:18:17: Es gibt ja auch wirklich viele große Player, die eigene Akademie haben, die nicht für die intern mitarbeitenden primär gedacht sind sondern für die Partner um sie damit zu qualifizieren, zu zertifizierend... sind.
00:18:33: vielleicht auch dafür gedacht, dass generell Externe die das Produkt verkaufen wie zum Beispiel auch ein Großhändler.
00:18:41: Auch bestmöglich abgeholt ist natürlich immer mit dem Hintergedanken.
00:18:46: Die können dann besser mein Produkt verkauen.
00:18:48: Das ist gut für mich als Unternehmen und Da finde ich richtig schön zu sehen, dass dieses Thema Akademie das bekommt auch finde ich mehr und mehr einen hohen Stellenwert.
00:19:01: Und da geht es dann auch nicht rein um eine.
00:19:04: Wir machen alles in Präsenz und wir sitzen zusammen und dann wenden wir was an.
00:19:10: Das ist ganz wichtig.
00:19:11: aber man überlegt auf wie können wir Bestandteile von Informationen, wie können wir Wissensaspekte in digitale Lernenhalte verpacken.
00:19:23: So dass sie Orts ungebunden und auch Zeit ungebund sind was natürlich wieder zum Tragen kommt vor allem wenn wer wie du Markus gerade ja auch schon angesprochen hast über Partnerschaften sprechen die nicht in derselben Zeitzone sind.
00:19:38: das erleichtert natürlich dann noch einiges.
00:19:41: Das heißt, wir können mittels digitaler Lerninhalte und aber auch Präsenzinhalte.
00:19:49: Man spricht davon Blended Learning Formaten eine Basis schaffen wo zumindest die Möglichkeit gegeben wird dass sich diejenigen die jetzt unser Produkt verkaufen bestmöglich mit dem Produkt auskennen.
00:20:07: Und das finde ich müssen Unternehmen mitdenken und vor allen Dingen auch in den nächsten Jahren mit in den Fokus stellen, weil wir ja ganz doll globalisiert sind.
00:20:24: Alles wird irgendwie schnelllebiger.
00:20:26: Informationen müssen schnell fließen wissen muss auch schnell weitergegeben werden und ein klassisches ich fahre für eine Schulung woanders hin ist nicht mehr so gegeben.
00:20:38: Das ist auch kostenintensiv und zeitintensif, das macht man einfach jetzt auch nicht mehrso.
00:20:46: Das heißt, man muss bisschen didaktisch rein überlegen wie kann ich das so konzipieren dass ich das nicht ganz vernachlässige weil es in manchen Sachen einfach wichtig ist vor Ort Dinge anzugucken selber zu machen.
00:20:59: aber es gibt halt auch einfach Sachen die ich mir selber aneignen kann
00:21:04: Und das sind ja genau die Parallelen, die wir in dem internen Wissenstransferprozess auch haben.
00:21:09: Das ist im Prinzip nichts anderes als das Thema Mentoring, das Thema Checkliste, was weiß ich, Video-Onlineaufzeichnung von irgendeinem Screen Recording.
00:21:22: Das sind ja alles diese Werkzeuge mit einem anderen Titel aber im Prinzip das gleiche beinhaltet.
00:21:28: Total!
00:21:28: Ja, also die Methoden dahinter sind dann natürlich dieselben.
00:21:32: Aber die Zielgruppe ist eine andere und damit ändert sich der Inhalt.
00:21:38: Ich finde die Aspekte, die du gerade in Bezug auf Akademie gesprochen hast oder benannt hast, die sind aus meiner Sicht auch wirklich übertragbar auf die kleineren Unternehmen was ich für sehr wichtige achte dass sie sich einfach nicht abschrecken lassen durch solche Begrifflichkeiten wie Akademie und Blended Learning, und irgendwelche Formate.
00:22:03: Sondern man muss sich da einfach freimachen von großen Bezeichnungen und Worten sondern sich wirklich mit der Sache auseinandersetzen... ...und dann gilt das ja für so kleinere Unternehmen genauso.
00:22:17: Mir schoss gerade eben durch den Kopf es gibt halt in der Lackier- und Beschichtungsborgung schon dann häufig auch diese Ketten dieser Lieferketten mit Distributoren die du angesprochen hast ... werden von den Herstellern irgendwelche Technologie-Tage veranstaltet oder Tech Days, wo dann die Distributoren eingeladen werden.
00:22:38: Man in Präsenz eine Veranstaltung macht, wo man die Produkte präsentiert vorstellt und das sind ja alles Lerninhalte, die dann auch kann man als Akademie bezeichnen?
00:22:50: Ja total!
00:22:54: Ich halte es für ein ganz wichtiges Thema... ... wirklich ein ganz wichtiges Thema auch im Kleinstil, was viele Unternehmen so in der Form noch gar nicht auf dem Schirm haben.
00:23:05: Es gibt Gespräche die stattfinden aber das so ein bisschen strukturiert anzugehen und das dann unter den Überschriftwissenstransfer zu setzen... ...das ist tatsächlich aus meiner Sicht etwas relativ Neues.
00:23:19: Ja ich glaube das müssen wir jetzt alle ein bisschen sacken lassen?
00:23:22: Dann hast du ja mit deiner Master-Tese es tatsächlich schon vor sechs Jahren ... sehr weit in die Zukunft geschaut, ne?
00:23:31: Ich weiß nicht.
00:23:32: Das ist ja eigentlich was... ...was schon lange auch da sein müsste.
00:23:38: Genau!
00:23:38: Was da sein müßte aber immer noch mal wieder angeschubst werden muss.
00:23:45: Ja.
00:23:45: Lass uns das sagen.
00:23:47: Gut damit abonniert die Glocke um mehr zu erfahren.
00:23:52: Zu jeglichen Wissens-Transferthemen.
00:23:56: Genau, hört euch die alten Folgen an.
00:23:58: Wir stellen das immer mal wieder fest, dass es doch immer wieder neue Abonnenten und Abonentinnen gibt, die sich auch gerne alte Folgen anhören.
00:24:07: Wir versuchen immer mal so ein paar Sachen zu wiederholen aber die alten folgen – und das sind mittlerweile über Achtzig – haben immer noch Bestandte, sie sind nur aktuell.
00:24:21: Das ist so!
00:24:22: Die sind ja gar nicht so alt ne?
00:24:24: Auch nicht.
00:24:28: Nächste Woche geht es weiter!
00:24:30: Bis dahin,
00:24:32: ciao!
00:24:39: Das war's für heute mit dem Wissensnavi für lackierbetriebe.
00:24:42: Euren Podcast rund um den Wissenstransfer in der Lackier- und Beschichtungsbranche.
00:24:47: Wir hoffen euch hat die Folge gefallen und ihr konntet neue Ideen und Impulse für euren Betrieb mitnehmen Wenn ihr Fragen, Feedback oder Themenwünsche habt, kontaktiert uns gerne zum Beispiel über LinkedIn.
00:24:59: Unsere Kontaktarten dazu findet ihr in den Show notes.
00:25:02: Bis zum nächsten Mal und denkt daran Wissen teilen ist Macht.
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